Treffens des Lainzer Kreises

am

20. März 2011

 

Tagesthema:

Wie sag’ ich es einem Un-Theisten?

 

Vorstellung der Referentin Sr. Melanie Wolfers SDS:

Sie ist in den 70er Jahren in Flensburg (Schleswig Holstein) aufgewachsen, Studium der Theologie, war Hochschulseelsorgerin in München, seit 2004 Salvatorianerin, Sozialarbeiterin in Palästina, Westbank, jetzt in Wien, Leiterin des Pastoralprojektes IMpulsLEBEN, Angebot für Jungerwachsene zwischen Spiritualität und sozialer Verantwortung. (Dienstags 18:30 Uhr, bei den Jesuiten in der „Alten Burse“, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien) E-Mail: Melanie.Wolfers@salvatorianerinnen.at

 

Wolfers verfasste mit Andreas Knapp das Buch: “Glaube, der nach Freiheit schmeckt” (- wie mit Menschen ins Gespräch kommen, denen Glaube nichts bedeutet; Antwort auf Fragen „wie kannst Du an Gott glauben, Du bist doch ganz vernünftig“)

 

(Das vollständige Protokoll kann links oben unter 20-03-2011.pdf aufgerufen werden)

 

 

Nächster Termin:

 

Sonntag, 10 April 2011, 15 bis 17 Uhr

Kardinal-König-Haus, 1130 Wien, Kardinal-König-Platz 3 (Lainzer Straße 138)

 

Thema: „Wohin entwickelt sich die Kirche?

Sorge um die Menschen in den Gemeinden.

Referent: Universitätsprofessor Dr. Johann Pock (Pastoraltheologe)

 

Unsere Gesellschaft ist plural und individualisiert. Ausdrückliche Lernorte des Glaubens werden seltener. Immer weniger Getauften wachsen in ihren Glauben hinein. Eine kirchliche „Mehr-Klassen-Gesellschaft“ entsteht: ChristInnen, die sich gemeindlich engagieren; andere in kategorialen Bereichen oder Projekten. Die Mehrheit ist zwar getauft aber von den klassischen Grunddiensten der Kirche weit entfernt.

Der Pastoraltheologe Dr. Johann Pock wird den Fragen nachgehen:  Wie positionieren wir uns in dieser Entwicklung? Welchen Stellenwert haben Gemeinschaftsformen für den christlichen Glauben?  Welche  Menschen können durch Heils-Zeichen Begleitung an Lebenswenden erfahren? Wo können Menschen heute Gottes Wirken erfahren und so zum Glauben an ihn kommen?

Er weist darauf hin, einst werden wir gemessen an unserem Einsatz für die Menschen am Rande, unabhängig von Religion oder Engagement. Seine These: Auch für die Kirche gilt, wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer sein Leben um meinetwegen verliert, wird es gewinnen.