Treffens des Lainzer Kreises

am

10. April 2011

 

Tagesthema:

Wohin entwickelt sich die Kirche?

Sorge um die Menschen in den Gemeinden.

 

 

Vorstellung des Referenten Prof. Johannes Pock:

 

 

Johann Pock wurde am 15. Mai 1965 in Marchtring, Steiermark geboren

Aufgewachsen ist Johann Pock in Wolfsberg in der Steiermark. Er studierte an der Universität Graz Theologie und machte 1990 das Lizentiat für Bibelwissenschaften am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom. 1993 wurde er in Graz zum Priester geweiht.

Von 1992 bis 2007 war Johann Pock in verschiedenen seelsorglichen Funktionen in der Diözese Graz-Seckau tätig. Daneben war er von 1996 bis 2007 Assistent am Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie in Graz. 2005 habilitierte er sich im Fach Pastoraltheologie und Homiletik an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Ab 2007 war Johann Pock Professor für Pastoraltheologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 2010 hat er den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien inne.

 

(Das vollständige Protokoll kann links oben unter 10-04-2011.pdf aufgerufen werden)

(Prof.Pock hat dem LainzerKreis auch sein umfangreiches 15 Seiten! - Konzept für seinen Vortrag zur Verfügung gestellt; es ist es ist ebenfalls links oben unter Vortrag 10.4.2011 Zukunft Kirche.pdf abrufbar)

 

 

Nächster Termin:

 

 

Sonntag, 15. Mai 2011, 15 bis 17 Uhr

Kardinal-König-Haus, 1130 Wien, Kardinal-König-Platz 3 (Lainzer Straße 138)

 

Thema: „Kritische Auseinandersetzung mit der Exegese nach Drewermann“

Universitätsassistentin MMag.a Veronika Tropper

 

Eine der „neuen Methoden“ der Bibelauslegung ist der „tiefenpsychologische“ Zugang. Ihn hat Eugen Drewermann in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts breitenwirksam etabliert. Drewermann sprach mit diesem Zugang Fragen an, der die Menschen existentiell berührt hat und er gab Antworten, die vielen als die bessere Hilfe erschienen sind als die Antworten, die die amtskirchliche Verkündigung bot. Für viele Menschen gilt das auch heute.

Eugen Drewermanns theologische Position zeigt auch heute 20 Jahre nach Etablierung seiner Methode die grundsätzliche Herausforderung für die theologisch-wissenschaftliche und die kirchlich-homiletische Schriftauslegung. Nicht zuletzt betrifft sie ganz besonders die Frage nach dem Umgang mit der Bibel in der Kirche generell.

MMag.a Veronika Tropper, Universitätsassistentin am Institut für neutestamentliche Bibelwissenschaft an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien wird in einer kritischen Auseinandersetzung mit Drewermanns Exegese „nach der Tragfähigkeit seiner exegetischen Methoden, nach der Textgemäßheit seiner Auslegungen und nicht zuletzt nach der Validität seiner psychologischen Voraussetzungen“ (Frey, Jörg, Eugen Drewermann und die biblische Exegese, 1995, 6) fragen.

 

Kontaktadressen für den Lainzer Kreis: Heidelies Lehner, 1140 Wien,

Penzinger Straße. 29-31/1/1/8, (Tel. 01 89 44 072); lainzerkreis@gmx.at

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